Ausbildung auf 3 Jahre verkürzen

Fragen und Antworten zur Betrieblichen Ausbildung
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matze66
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Re: ...

Beitrag von matze66 » Mi 26. Aug 2009, 09:44

Grotesk hat geschrieben:Aber laut meiner auskunft kann man auch verkürzen wenn man die nötigen Vorkenntnisse hat
sprich z.B. Abi dann kann man auch regulär auf 3 jahre verkürzen
ohne das man die schulischen leistungen miteinbezieht
Genau so ist es.
Entweder mit sehr guten Berufsschulnoten oder man kann auch mit (Fachabi) verkürzen.
Hatte die Wahl zwischen 3,5Jahre 3Jahren und eventuell auch 2,5Jahren.
Mein Betrieb meine ich sollte mindesten ein halbes Jahr verkürzen.
Hatte immer einen guten 1,x Durschnitt in der Berufsschule und habe vorher Fachabitur (ET) gemacht.

Da des mit Berufsschulnoten erst kurz vor der Abschlussprüfung möglich ist den Antrag zu stellen, wurde bei mir über das Fachabi verkürzt.

War echt einfach. Hätte auch ohne weiteres auf 2,5Jahre verkürzen können (also von mir aus, denke aber das ist wie einige schon gesagt haben wohl nicht so einfach mit Anträgen wie auf 3 Jahre verkürzen).

Ein IHK-Prüfer meinte wenn man ein halbes Jahr verkürzt, kann man mit einer Note schlechter rechnen. Bei mir waren es trotzdem 89%. Glaube nicht das ich mit dem halben Jahr länger 100% erreicht hätte.

Also wenn man nicht so gut ist, sollte man überlegen ob man verkürzt.
Unsere Berufsschulklasse hat zu 30-40% verkürzt und habe es nicht bereut.
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lars88
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Beitrag von lars88 » Mo 8. Mär 2010, 17:13

also ich will nun nach der zwischenprüfung wohl auch verkürzen. mein ausbilder hats mir sogar vorgeschlagen. abi hab ich schon, zwischwenprüfung war ne eins und nun werd ich das alles mal in gang schieben. danach würd ich bei meinem betrieb am liebsten gleich dual als student anfangen.
weis da jemand von euch wie das mit der bundeswehr ist? bin schon gemustert und nur zurückgestellt bis anfang 2012, aber wenn ich jetzt verkürze bin ich sommer 2011 fertig und wollte dann auch gleich anfangen zu studieren. kann es da probleme geben? die können mir ja nicht mein "karriere" verbauen!

:) mfg
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m3trohelp
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Beitrag von m3trohelp » Mo 8. Mär 2010, 17:35

Nach § 12 WPflG kannst Du Deine Rückstellung beantragen, wenn Du der Meinung bist, daß Deine Einberufung eine "besondere Härte" wäre. Gründe dafür können persönlich, familiär, wirtschaftlich oder beruflich sein. Dazu zählt,

* wenn die Versorgung Deiner Familie, hilfsbedürftiger Angehöriger oder anderer hilfsbedürftiger Personen, für deren Lebensunterhalt Du aus rechtlichen oder sittlichen Verpflichtungen aufzukommen hast, gefährdet würde.
* für Verwandte ersten Grades besondere Notstände zu erwarten sind.
* Du für die Erhaltung und Fortführung eines eigenen oder elterlichen landwirtschaftlichen Betriebes oder Gewerbebetriebes unentbehrlich bist.
* Deine Ausbildung (z.B Studium) weitgehend gefördert wird.

Besonders wichtig für Studenten ist die Möglichkeit der Zurückstellung für ein weitgehend gefördertes Studium. Weitgehend gefördert ist ein Studium, wenn man bereits ein Drittel der Regelstudienzeit (in Monaten) bereits hinter sich hat.
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lars88
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Beitrag von lars88 » Fr 12. Mär 2010, 16:41

naja ma sehn... vllt werd ich ja einfach vergessen :-D
ich verkürze nun trotzdem, das ist sicher und der rest wird schon i-wie klappen:-)
MartiMcFly
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Re: Ausbildung auf 3 Jahre verkürzen

Beitrag von MartiMcFly » Mi 25. Jan 2017, 11:58

Ich war froh das ich nicht verkürzt hab, da wir sehr viel Prüfungsvorbereitung in der BS hatten. 8) :mrgreen: :mrgreen:
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