Prüf- und Messprotokoll

Alles zum Thema Teil 1 der Abschlussprüfung (AP1 / ehemals Zwischenprüfung).
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DerHirsch98
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Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von DerHirsch98 » Fr 6. Apr 2018, 10:01

Hallo zusammen,

was habt ihr bei den Anlagendaten alles eingetragen beim Prfüprotokoll?

danke im vorraus
MTK T1
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von MTK T1 » Fr 6. Apr 2018, 19:09

Wir machen da immer wie folgt:

Auftraggeber: IHK XY
Auftragnehmer: Du
Anlage: MTK Prüfungsanlage Frühjahr 2018, eventuell eine Nummer, falls ihr mehrere seit
Prüfer: Du
Prüfung nach: DGUV und ein freies Kästchen für VDE 0100-600
Neuanlage (du sollst sie ja hochziehen)
Hersteller, Typ, Seriennummer und Identnummer sind leer, wobei einige Prüflinge durchaus was reinschreiben, wie z.B. "Ich", ihre Anlagennummer (bei mehreren Prüflingen) oder sonst was unaufdringliches :)
Strom und Leistung gibt es mangels Motor nicht, Spannung und Frequenz natürlich 230/400V~ und 50Hz
Schutzklasse I wegen Schutzleiter und IP ist abhängig von deinen Bauteilen.

Hoffe, das hilft dir weiter und viel Erfolg.
Vito_Steini
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von Vito_Steini » Di 10. Apr 2018, 09:20

Hallo zusammen,

Ich habe auch noch ein paar Fragen zum Prüf- und Messprotokoll:

- Unter Sichtprüfung steht unter anderem "Typenschild/Warnhinweise/Kennzeichnungen". Habt ihr Warnhinweise auf eurer Anlage angebracht ? Habt Ihr ein Typenschild angebracht ? Sonstliche Kennzeichnungen ?
- Unter Sichtprüfung steht unter anderem auch der Punkt "Mechanische Gefährdung". Theoretisch kann über den Tippbetrieb ein Zylinder ein und ausgefahren werden und dir somit die Finger einquetschen. Laut Richtlinie können mechanische Gefährdungen entstehen durch:

"Kontrolliert bewegten ungeschützten Teilen, die frei zugänglich sind und zum Beispiel Quetschstellen, Scherstellen, Schneid- und Stichstellen, Einzug-
und Fangstellen sowie Stoßstellen bilden" (Ist in unserem Fall unser Zylinder M20)

Ist dann eine mechanische Gefährdung vorhanden ? Wie habt ihr das gelöst ?
Klar sind das zum Teil unwichtige(re) Fragen, da jeder Betrieb sein eigenes Prüfprotokoll nutzen kann, aber mich würde schon interessieren wie ihr das gelöst habt

LG
Vito_Steini
dozi
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von dozi » Mi 11. Apr 2018, 09:29

Vito_Steini hat geschrieben:
Di 10. Apr 2018, 09:20
Hallo zusammen,

Ich habe auch noch ein paar Fragen zum Prüf- und Messprotokoll:

- Unter Sichtprüfung steht unter anderem "Typenschild/Warnhinweise/Kennzeichnungen". Habt ihr Warnhinweise auf eurer Anlage angebracht ? Habt Ihr ein Typenschild angebracht ? Sonstliche Kennzeichnungen ?
Hallo Vito_Steini,
Warnhinweise müssen da angebracht werden, wo Spannung anliegt obwohl der Hauptschalter ausgeschaltet ist. Das bedeutet an der CEE-Einspeisung und am Hauptschalter. Dort sollten auch vorzugsweise orange Leitungen verwendet werden (Warnfarbe). Sollten außerplanmäßig zwischen X1 und Q0 Klemmleisten in deinem Schaltschrank sein, müssen auch diese gekennzeichnet werden. Als Warnschild ist "Vorsicht Spannung" (gelbes Dreieck mit Spannungsblitz) zu verwenden.

Viel Erfolg
LG Dozi
gnecke
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von gnecke » Mi 11. Apr 2018, 16:01

Welchen IP Schutz muss ins Protokoll? Die des Schaltschrankes, die der Anbauteile außen am Schaltschrank oder die Bauteile im Schaltschrank.

Welche Leistungsangabe? Ohne Motor schwierig aber die Steuerung nimmt auch so Leistung auf (SPS, Netzteile, Magnetventile etc.)
DerHirsch98
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von DerHirsch98 » Fr 13. Apr 2018, 07:58

Ich hab IP 54 und weder Nennstrom und Nennleistung einfach weggelassen
gnecke
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von gnecke » Fr 13. Apr 2018, 09:09

Wenn eine Steckdose z.B. der Hauptschalter IP54 bzw IP44 hat, müsste man doch IP44 im Protokoll angeben, also die der "schlechtesten" Baugruppe, welche von außen zugänglich ist. Anders wird es ja keinen Sinn ergeben. Da könnte der Schaltschrank und sonst alle Bauteile wasser- und druckdicht sein. Wenn ein Bauteil dabei ist, was es nicht ist, ist der gesamte Schaltschrank somit so schlecht/gut, wie das schlechteste Bauteil.
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Re: Prüf- und Messprotokoll

Beitrag von dozi » Mo 16. Apr 2018, 14:16

gnecke hat geschrieben:
Fr 13. Apr 2018, 09:09
Wenn eine Steckdose z.B. der Hauptschalter IP54 bzw IP44 hat, müsste man doch IP44 im Protokoll angeben, also die der "schlechtesten" Baugruppe, welche von außen zugänglich ist. Anders wird es ja keinen Sinn ergeben. Da könnte der Schaltschrank und sonst alle Bauteile wasser- und druckdicht sein. Wenn ein Bauteil dabei ist, was es nicht ist, ist der gesamte Schaltschrank somit so schlecht/gut, wie das schlechteste Bauteil.
Hallo gnecke
da gebe ich die einfach nur recht.

Ich denke das Protokoll bezieht sich auf den Schaltschrank, nicht auf die Aktorik.
CEE- Stecker X0 sowie X13 hat bei uns IP44

Gruß Dozi
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